Arbeits- und Berufsbereiche

Vor dem Hintergrund der beschriebenen Ziele gilt es, die Durchführung der beruflichen Förderung möglichst konkret an der individuellen Leistungsfähigkeit der Rehabilitanden und den regional vorhandenen wirtschaftlichen Strukturen auszurichten.

Die angebotenen Arbeiten orientieren sich daher nicht wie bei Berufsbildungswerken bzw. Berufsförderungswerken üblich an ausbildungszentrierten Inhalten, sondern bieten ein breites Spektrum individuell zu gestaltender Arbeits- und Trainingsmöglichkeiten sowohl im gewerblich-technischen, im kaufmännisch-verwaltenden, wie auch im allgemeinen Dienstleistungsbereich.

Um ein möglichst breites Spektrum an berufsspezifischen Wegen in Richtung Teilhabe vorzuhalten, werden exemplarisch fünf Arbeits- / Berufsbereiche angeboten.

Diese finden sich in drei Tätigkeitsfeldern wieder:

Gewerblich-technisch
Dienstleistung
Kaufmännisch-verwaltend

Die Ausstattung entspricht in allen Berufsbereichen den Arbeitsplätzen der freien Wirtschaft mit den für neurologisch beeinträchtigte Menschen erforderlichen Zusatz- bzw. Hilfsausstattungen. Trainings- bzw. Arbeitsprinzip ist „so realistisch und realitätsnah wie möglich“, d.h. neben einführenden und qualifizierenden Arbeiten stehen Auftragsarbeiten für Dritte im Mittelpunkt.

Die Teilnehmer werden schrittweise auf die Anforderungen des allgemeinen Arbeitsmarktes vorbereitet. Dazu gehören auch betriebliche Praktika mit steigenden Anforderungen. Konzeptionell wird während der einzelnen beruflichen Rehabilitationsphasen zwischen den so genannten Schnupperpraktika und dem Integrationspraktikum unterschieden.